-
Was muss geschützt werden?
-
Warum Datenschutz wichtig ist
-
Internationale Vorschriften zur Gestaltung des Datenschutzes
-
Institutionelle Unterstützung und Richtlinien
-
Häufige Maßnahmen zum Schutz von Forschungsdaten
-
Vinchin: Ein vertrauenswürdiger Partner für den Schutz von Forschungsdaten
-
Datenschutz in der Forschung – FAQs
-
Fazit
Wissenschaft gedeiht durch Daten. Sie fördert Entdeckungen, beweist Theorien und eröffnet neue Fragen. Doch Daten können auch verletzlich sein. In falschen Händen können sie zu Schaden führen. Deshalb ist der Datenschutz in der Forschung nicht nur eine gute Praxis – er ist eine Verantwortung.
In der heutigen globalen wissenschaftlichen Gemeinschaft bearbeiten Forscher sensible Informationen. Dazu können genetische Daten, Patientenakten, Versuchsformeln oder umfangreiche gemeinsam genutzte Datensätze gehören. Diese Informationen müssen geschützt werden – bei der Erfassung, Speicherung, Analyse, Weitergabe und Veröffentlichung.
Werfen wir einen genauen Blick darauf, wie diese Daten in der Forschung sicher gehalten werden können.
Was muss geschützt werden?
Forschungsdaten umfassen vielfältige Formen:
Personenbezogene Daten: Gesundheitsakten, genetische Informationen oder Teilnehmerdetails in sozialen Studien.
Proprietäre Daten: Patente, experimentelle Konstruktionen oder vertrauliche Branchenzusammenarbeiten.
Empfindliche Befunde: Daten im Zusammenhang mit der nationalen Sicherheit oder gefährdeten Bevölkerungsgruppen.
Ein einziger Sicherheitsvorfall kann die Privatsphäre gefährden, Projekte zum Scheitern bringen oder den Ruf schädigen. Beispielsweise könnte ein gestohlener Laptop mit unverschlüsselten Patientendaten zu rechtlichen Sanktionen und Vertrauensverlust in der Öffentlichkeit führen.
Warum Datenschutz wichtig ist
Der erste Grund ist einfach: Vertrauen. Forschungseinrichtungen, Geldgeber und Teilnehmer vertrauen darauf, dass Wissenschaftler Daten sorgfältig behandeln. Wenn dieses Vertrauen gebrochen wird, kann dies Karrieren torpedieren, Studien gefährden und sogar Menschen schädigen.
Zweitens verlangen es Gesetze und Ethik. Auch außerhalb spezifischer Rechtsgebiete wie der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union fordern die meisten ethischen Rahmenwerke Wissenschaftler dazu auf, personenbezogene und vertrauliche Daten zu schützen. Datenlecks können zur Identitätsbetrügerei, Diskriminierung oder anderen Schäden führen.
Drittens ist die digitale Welt gefährlich. Geräte gehen verloren. Hacker sind clever. Regierungen können Zugang verlangen. Ohne Schutz sind Forschungsdaten leichte Beute.
Internationale Vorschriften zur Gestaltung des Datenschutzes
Internationale Richtlinien spielen eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung moderner Datenschutzstandards, wobei die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union seit ihrer Umsetzung im Jahr 2018 als treibende Kraft wirkt.Wird weithin als globaler Maßstab angesehen und legt strenge Anforderungen für den Umgang mit personenbezogenen Daten durch Grundsätze fest, die den Rechten des Einzelnen Vorrang einräumen.Dazu gehören Vorgaben für Organisationen, ausdrückliche Zustimmung einzuholen und die Datennutzung transparent zu kommunizieren, Einschränkungen bei der Weiterverwendung von Informationen über den ursprünglichen Erhebungszweck hinaus sowie Verpflichtungen, das Datensammeln auf das streng Notwendige zu beschränken.Eine der auffälligsten Bestimmungen – das „Recht auf Löschung“ – ermächtigt Einzelpersonen, unter bestimmten Umständen die Löschung ihrer Daten zu verlangen.Die außerterritoriale Reichweite der Verordnung beeinflusst weiterhin die globalen Forschungspraktiken; beispielsweise unterliegen in Großbritannien durchgeführte Studien, an denen EU-Teilnehmer beteiligt sind, auch nach dem Brexit weiterhin der Einhaltung der DSGVO, was ihre anhaltende grenzüberschreitende Wirkung unterstreicht.
Jenseits umfassender Rahmenwerke wie der DSGVO regeln branchenspezifische Vorschriften spezielle Herausforderungen in verschiedenen Industrien. Im US-amerikanischen Gesundheitswesen schreibt der Health Insurance Portability and Accountability Act (HIPAA) strenge technische Schutzmaßnahmen wie Verschlüsselung und Zugriffskontrollen vor, um sensible medizinische Unterlagen zu schützen.
Forschungseinrichtungen stehen vor zusätzlichen Anforderungen von Förderorganisationen wie den U.S. National Institutes of Health (NIH), die detaillierte Datenmanagementpläne verlangen, in denen anonymisierende Verfahren und sichere Speicherprotokolle für geförderte Projekte betont werden.
Gleichzeitig plädieren die britischen Forschungsräte (RCUK) für einen ausgewogenen Ansatz, bei dem Forscher dazu ermutigt werden, offenen Datenzugang zu priorisieren, während sie gleichzeitig verpflichtet sind, ethische und rechtliche Hürden bereits in der Studienplanung proaktiv zu identifizieren. Gemeinsam spiegeln diese mehrschichtigen Richtlinien eine sich wandelnde globale Landschaft wider, in der Datenschutz zunehmend mit Forschungsethik, technologischer Kapazität und transnationaler Zusammenarbeit zusammenfällt.
Institutionelle Unterstützung und Richtlinien
Universitäten und Forschungsorganisationen spielen eine große Rolle beim Datenschutz. Sie müssen klare Richtlinien festlegen und Tools sowie Schulungen bereitstellen.
Viele führende Universitäten verlangen Datenmanagementpläne als Teil von Forschungsanträgen. Diese Pläne beschreiben, wie Daten erhoben, gespeichert, geteilt und geschützt werden.
Zu den häufigen Elementen gehören:
Datenklassifizierung: Einige Daten sind öffentlich. Einige sind privat. Einige sind sensibel. Die Klassifizierung von Daten hilft dabei zu entscheiden, wie viel Schutz sie benötigen.
Beschränkter Zugriff: Nicht alle Forscher benötigen vollen Zugriff auf alle Daten. Die Berechtigungen sollten den Rollen entsprechen.
Datenspeicherungsregeln: Wie lange müssen Daten aufbewahrt werden? Wann und wie sollten sie gelöscht werden?
Harvard stuft beispielsweise Forschungsdaten in fünf Stufen ein – von öffentlich bis höchst sensibel. Jede Stufe hat entsprechende Schutzmaßnahmen. Für sensible Daten sind möglicherweise verschlüsselte Speicherung, Anonymisierung oder die Genehmigung durch eine Ethikkommission erforderlich.
Stanford, MIT, Berkeley und Oxford haben ähnliche Richtlinien. Sie legen Wert auf Transparenz, Datenschutz und Rechenschaftspflicht.
Häufige Maßnahmen zum Schutz von Forschungsdaten
Verschlüsselung und Authentifizierung
Verschlüsselung macht Daten ohne Entschlüsselungsschlüssel unlesbar. Sie können zudem die zweistufige Authentifizierung (2FA) aktivieren. Das bedeutet, dass sich anmelden sowohl ein Passwort als auch ein zeitlich begrenzter Code von Ihrem Telefon oder einem anderen Gerät erfordert. Dies blockiert die gängigsten Hackermethoden.
Anonymisierung und Entidentifizierung
Wenn Forschung menschliche Probanden umfasst, ist der Schutz der Identität entscheidend. Daher sollten Forscher Datenanonymisierung und Pseudonymisierung verwenden, um private Informationen zu verbergen. Zum Beispiel kann man genaue Adressen durch Regionen ersetzen. Dies schützt die Identität, während der Wert der Daten erhalten bleibt. Allerdings kann übermäßige Anonymisierung die Datenqualität beeinträchtigen. Das Ziel ist ein ausgewogenes Verhältnis: den Datenschutz wahren, ohne die Forschung zu beeinträchtigen.
Datenaustausch
Wichtige Förderorganisationen verlangen jetzt Datenaustausch. Die US-amerikanischen National Institutes of Health, die britischen Forschungsräte und die Europäische Kommission fördern alle die offene Wissenschaft – unter Einhaltung von Sicherheitsmaßnahmen.
Ihre Politik legt den Schwerpunkt auf:
Nur Teilen, nachdem sensible Daten verarbeitet wurden.
Den Datenschutz von Anfang an planen.
Nutzung von kontrollierten Zugriffs-Repositories für eingeschränkte Daten.
Einhaltung von Datenschutzgesetzen und ethischen Regeln.
Auch bei Schutzmaßnahmen können einige Daten nicht geteilt werden. Dadurch bleibt die Forschung transparent, ohne die Privatsphäre zu beeinträchtigen.
Vinchin: Ein vertrauenswürdiger Partner für den Schutz von Forschungsdaten
Der Schutz von Forschungsdaten muss nicht kompliziert sein. Die richtigen Werkzeuge können ihn einfacher, sicherer und zuverlässiger machen.
Vinchin Backup & Recovery wurde entwickelt, um den Anforderungen an den Datenschutz verschiedener Organisationen gerecht zu werden, die sich im Prozess der digitalen Transformation befinden. Mit Unterstützung für mehrere Virtualisierungsplattformen wie VMware, Proxmox, XensServer, Oracle, Hyper-V und gängige Datenbanken gewährleistet Vinchin eine hohe Verfügbarkeit und sichere Datensicherungen. Funktionen wie Deduplizierung, Komprimierung und Cloud-Integration helfen dabei, den Speicherbedarf zu optimieren und die Wiederherstellungszeiten zu verkürzen. Außerdem erfüllt Vinchin Vorschriften wie die DSGVO, schützt sensible Informationen und stellt die Geschäftskontinuität im Katastrophenfall sicher. So können medizinische Einrichtungen sich auf die Patientenversorgung konzentrieren, während gleichzeitig eine zuverlässige Datensicherheit gewährleistet ist.
Es dauert nur 4 Schritte, um Ihre virtuelle Maschine oder Datenbank mit Vinchin Backup & Recovery zu sichern:
1. Wählen Sie das Sicherungsobjekt aus.

2. Sichern Sie das Sicherungsziel aus.

3. Sichern Sie Sicherungsstrategien.

4. Überprüfen und Auftrag absenden.

Entdecken Sie die Leistungsfähigkeit dieses umfassenden Systems mit einer kostenlosen 60-Tage-Testversion! Hinterlassen Sie Ihre spezifischen Anforderungen, und Sie erhalten eine maßgeschneiderte Lösung, die perfekt zu Ihrer IT-Umgebung passt.
Datenschutz in der Forschung – FAQs
1. Wie lange sollten Forschungsdaten aufbewahrt werden?
Normalerweise 5–10 Jahre, abhängig von der Institutionspolitik, den Anforderungen des Geldgebers oder den rechtlichen Rahmenbedingungen.
2. Was ist der Unterschied zwischen anonymisierten und pseudonymisierten Daten?
Anonymisierte Daten können nicht einer Einzelperson zugeordnet werden.
Pseudonymisierte Daten ersetzen Identifikatoren durch Codes, können aber mit einem Schlüssel wieder personenbezogen gemacht werden.
Fazit
Der Datenschutz in der Forschung ist ein Spagat: Zusammenarbeit ermöglichen und gleichzeitig die Privatsphäre schützen. Von der rechtlichen Strenge der DSGVO über Verschlüsselungswerkzeuge bis hin zu institutionellen Richtlinien ist ein mehrschichtiger Ansatz unerlässlich. Während sich Bedrohungen weiterentwickeln, müssen es auch die Lösungen tun – fundiert durch Technologie, geleitet durch Ethik und aufrechterhalten durch globale Zusammenarbeit. Der Schutz von Daten geht nicht nur darum, Verstöße zu vermeiden; er zielt darauf ab, die Integrität der Wissenschaft selbst zu bewahren.
Teilen auf: